Titel
Sun Java System Directory Server: Schwäche erlaubt Denial-of-Service Angriff
Datum 2007-03-26
Stand 2007-05-04
Betriebssystem(e)
Unix
Microsoft Windows
Software
Sun Java System Directory Server 5.1 Service Pack 3,
Sun Java System Directory Server 5.2,
Sun Java System Directory Server Enterprise Edition
Angriff
Ein entfernter anonymer Angreifer kann eine Schwäche in Sun Java System Directory Server zu einem Denial-of-Service Angriff nutzen.
Beschreibung
Der Sun Java System Directory Server bietet hochverfügbare, skalierbare und sichere Directory Services (LDAP), die sich einfach verwalten lassen.
Im Sun Java System Directory Server "ns-sldap" besteht eine Schwäche. Diese liegt im "clean-up" Code für einige Typen von fehlgeschlagenen Anfragen. Daher ist es möglich, dass ein Angreifer den Server dazu bringt, die "free()" Funktion für einen nicht initialisierten Speicherbereich aufzurufen. Dieses kann zu einer Referenzierung ungültiger Speicherbereiche und damit zu einem Denial-of-Service führen.
Ein Angreifer kann diese Schwäche zu einem Denial-of-Service Angriff nutzen.
Risiko*
Angriffswahrscheinlichkeit: MITTEL-HOCH
Schadenshöhe: MITTEL
Empfehlung
Kenntnis von dieser Schwäche ist zur Zeit die einzige zu empfehlende Maßnahme.
2007-05-04
Sun stellt Updates und Hotfixes bereit. Bitte aktualisieren Sie Ihre Installation. Die für Ihre jeweilige Umgebung geeignete Version entnehmen Sie bitte dem Advisory des Herstellers:
http://sunsolve.sun.com/search/ document.do?assetkey=1-26-102853
Information
Sun Alert Notification Alert-ID 102853 vom 2007-03-23:
http://sunsolve.sun.com/search/ document.do?assetkey=1-26-102853-1
2007-05-04
Sun Alert Notification Alert-ID 102853 Update vom 2007-05-04:
http://sunsolve.sun.com/search/ document.do?assetkey=1-26-102853-1
Referenz
http://cve.mitre.org/cgi-bin/ cvename.cgi?name=CVE-2006-4175
http://sunsolve.sun.com/search/ document.do?assetkey=102853-1
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* Die Angriffswahrscheinlichkeit wird durch den Nutzen Dritter (Motivation),
den notwendigen Aufwand und die Möglichkeiten für einen
Angriff bestimmt. Die Schadenshöhe wird durch den Aufwand zur
Behebung des Schadens und die möglicherweise mittelbaren Auswirkungen
des Schadens auf Geschäftsprozesse bestimmt. T-Systems legt "worst
case" Annahmen zugrunde.
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